Wasserwacht Moosburg an der Isar


Wir wünschen allen Lesern ein gesundes und unfallfreies 2017!

 

Viel Spaß beim Besuch unserer Internetseite wünscht die Vorstandschaft der Wasserwacht Moosburg.



Moosburger Zeitung 18.02.2017

Zugefrorene Gewässer sind trügerisch


Wasserwacht warnt vor Gefahren – Schnelle Hilfe ist notwendig

 

Nun sind die Temperaturen wieder im Minusbereich und Weiher, Tümpel und Bäche frieren zu. Die Eisflächen üben eine große Anziehungskraft auf die Schlittschuhläufer und Eisstockschützen aus. Dabei ist aber größte Vorsicht geboten. Unter dem Schnee kann man ganz schlecht beurteilen, wie dick die Eisschicht tatsächlich. Nicht immer ist das Eis so dick, dass es größere Lasten tragen kann. Verantwortlich dafür sind Strömungen, Quellen und Abwässer, die sich negativ auf die Eisbildung auswirken.

Ist eine Person im Eis eingebrochen, dann muss schnellstens Hilfe organisiert werden. Dabei lautet das oberste Gebot: Ruhe bewahren. Hektik ist fehl am Platze. Das „Opfer“ soll sich im Wasser wenn möglich nicht bewegen und sich auch nicht entkleiden, dafür aber lautstark um Hilfe rufen. Man sollte versuchen sich in Bauch- oder Rückenlage auf das Eis zu schieben und dann vorsichtig ans Ufer zu kriechen.

Die Helfer müssen sich der Einbruchstelle vorsichtig nähern. Als Hilfsmittel zur Rettung können Eisleitern, Rettungsstangen, Bretter, Äste aber auch Bänke verwendet werden. Dabei darf die eigene Sicherheit nicht außer Acht gelassen werden.

Nur eine schnelle und sachgerechte Bergung des Eingebrochenen verhindert dessen Erfrierungstod. Die meist unterkühlte Person muss von der nassen Kleidung befreit und in einem mäßig beheizten Raum in Decken gehüllt werden. Heiße Getränke fördern die Regenerierung des Körpers, Alkohol darf auf keinen Fall verabreicht werden.




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